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Erfolgsgeschichte | Zeitschrift

Prestige-Auftrag mit großem Renommee und kleinem Zeitfenster

Die SPIEGEL-Gruppe ist ein Medienunternehmen mit Sitz in Hamburg. Ihre Produkte zeichnen sich durch hohe journalistische Qualität und eine unabhängige Berichterstattung aus. Das publizistische Flaggschiff DER SPIEGEL wurde 1947 gegründet und steht für kritischen und investigativen Journalismus. Heute erreicht die Marke SPIEGEL kanalübergreifend jede Woche viele Millionen Menschen. Gedruckt wird das renommierte Wochenmagazin schon seit mehr als zehn Jahren bei Mohn Media in Gütersloh.

Kunde
Spiegel
Kunde seit
2015

„Montag ist SPIEGEL-Tag“ – dieser Slogan galt fast 60 Jahre lang, bis Januar 2015. Damals traf der SPIEGEL-Verlag die Entscheidung, den Erscheinungstermin des Nachrichtenmagazins von Montag auf Samstag zu verlegen, und änderte gleichzeitig das Druckverfahren. Mit dem Wechsel vom Tiefdruck in den schnelleren und flexibleren Offsetdruck und der Aufteilung der Druckauflage auf zwei Druckpartner im Norden und Süden der Republik verfolgte die Herstellungsleitung das Ziel, die Produktions- und Lieferzeiten zu verkürzen und noch mehr Aktualität ins Heft zu bringen.

„Es ist beeindruckend, dass das Team von Mohn Media schon seit mehr als zehn Jahren Woche für Woche beweist, dass es in der Lage ist auch größere Herausforderungen zu meistern und unseren Anforderungen in Bezug auf Qualität, Flexibilität und Timing jederzeit gerecht zu werden.“

Silke Kassuba, Leiterin Herstellung beim SPIEGEL-Verlag.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei sondern kluge Konzeptarbeit

Die größte Herausforderung ab der ersten SPIEGEL-Produktion in Gütersloh war das enge Zeitfenster von insgesamt deutlich weniger als 24 Stunden. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur knapp sieben Stunden lagen im ersten Offsetkonzept 2015 zwischen der Anlieferung der letzten Druckdaten und der Auslieferung der ersten Exemplare. Ein ambitionierter Wettlauf, den Mohn Media seitdem über mehr als zehn Jahre Woche für Woche erfolgreich absolviert. Dass dies so ist, ist nach Aussage von Marktbereichsleiter Stefan Fiedler das Ergebnis einer großartigen Mannschaftsleistung: „Jede beteiligte Abteilung macht seit Jahren einen ausgezeichneten Job – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Vorstufe und Druck, die auch bei den vielen kurzfristigen Anpassungen stets flexibel und professionell reagieren, die Mannschaft in der Binderei, die kontinuierlich daran gearbeitet hat, unsere Leistungsfähigkeit im Bereich der Sammelheftung gezielt auszubauen und große Teile der Weiterverarbeitung zu automatisieren, aber auch das Team unseres Marktbereichs Zeitschriften, das mit konsequenter Kundenorientierung dafür gesorgt hat, dass der Kunde stets zufrieden war.“

Diese Verlässlichkeit hat sich Ende des Jahres 2024 ausgezahlt, denn zu diesem Zeitpunkt hat der Verlag die Entscheidung getroffen, die Zusammenarbeit mit Mohn Media langfristig zu verlängern und dazu umfassend auszubauen. Das Heft 03/2025 war dann das erste, das komplett bei Mohn Media produziert wurde – mit nochmals schnellerem Konzept und gestiegenen Herausforderungen in Bezug auf die Komplexität. Seitdem muss zum einen eine deutlich größere Menge an Zeitschriften im gleichen Zeitfenster gedruckt und geheftet werden, zum anderen haben sich die Transportzeiten nochmals verlängert, da die Empfänger in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz weiterhin pünktlich bedient werden wollen. Die Tatsache, dass Mohn Media diese Herausforderungen – es liegen nun keine sechs Stunden mehr zwischen den letzten Druckdaten und der ersten Auslieferung - zur vollsten Zufriedenheit des Kunden gemeistert hat, zeigt die sich über Jahre erarbeitete sehr hohe Kompetenz im Bereich der Produktion von wöchentlich erscheinenden Magazinen.