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Neue Dienstleistung: 3-D Visualisierung für Küchen- und Möbelhersteller

Wer etwas Neues zu präsentieren hat, wählt gerne ein besonderes Ambiente: die Cote d’Azur wird zur Kulisse für ein Automodell der nächsten Generation oder ein erstmals gezeigtes Hightech-Hausgerät findet Platz in einer Designer-Küche. Doch das, was der Betrachter sieht, ist immer häufiger virtuelle Realität. Mohn media besitzt jetzt das Know-how, diese ins rechte Licht zu setzen.

Beispiel einer 3-D Visualisierung für Bauformat.

Beispiel einer 3-D Visualisierung für Bauformat.

„Die dargestellten Szenen sind von Fotos nicht zu unterscheiden – und werden ausschließlich per Computer generiert. 3-D Visualisierung beginnt sich als neues Arbeitsfeld zu etablieren“, erklärt Sebastian Uhl, Vertriebsmitarbeiter der Vorstufe, den Fachbegriff. In der Automobilindustrie arbeitet man schon seit einigen Jahren mit dieser virtuellen Technik. Jetzt ziehen immer mehr andere Branchen nach. „Durch diese Vorgehensweise können Zeit und Geld für aufwändigen Modell- und Studioaufbau eingespart werden, denn es lassen sich auch Produkte abbilden, die real noch nicht produziert wurden – und das, ohne Abstriche hinsichtlich der Qualität machen zu müssen“, nennt Uhl den wesentlichen Vorteil.

Bauformat Küchen ist eines der Unternehmen, das mit Hilfe von Mohn media jetzt auf die fotorealistische 3-D Visualisierung setzt, um die entstandenen Bilder beispielsweise als Grundlage für künftige Kataloge zu verwenden. Aus der Möbelindustrie kommen auch noch weitere Auftraggeber, in dieser Branche sieht Mohn media im Moment das größte Potenzial.

Die Arbeit der 3D- Visualisierungs-Spezialisten beginnt bei einer Küchenszene in der Regel mit dem Aufbereiten der vom Küchenhersteller angelieferten Konstruktionsdaten. Den Produktoberflächen werden im zweiten Schritt mit wirklichkeitsgetreuen Oberflächen, wie Holz, Glas und Metall, versehen. Anschließend wird das Umfeld hinzugefügt, also beispielsweise die gesamte Architektur der Räumlichkeiten, in denen die Küche eingebettet werden soll, samt zahlreicher Utensilien, die dort für eine realistische Darstellung nicht fehlen dürfen. Auch der Blick durchs Fenster in die Umgebungslandschaft wird simuliert. Und wenn draußen die Sonne scheint, müssen die Lichteffekte drinnen ebenfalls passen. Uhl: „Im Moment testen wir, ob man durch Bildcomposings auch Personen realistisch in den virtuellen Bildern darstellen kann. Das wäre dann der nächste Schritt hin zur perfekten Visualisierung.“

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07. December 2009